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Veranstalter dieser Reise ist: Lidl holidays eine Marke der Lidl Digital International GmbH & Co. KG Lidl holidays eine Marke der Lidl Digital International GmbH & Co. KG

Veranstalter:
Lidl holidays eine Marke der Lidl Digital International GmbH & Co. KG , Stiftsbergstr. 1 , D-74172 Neckarsulm

Peru & Bolivien – Rundreise

Peru - Peru - weitere Orte Peru
Buchungscode: LIM2PC
Ihre gewählten Kriterien: Reisende: 2 Erwachsene Anreiseart: Flugreise
Unsere Vorauswahl:

Was bedeutet diese "Unsere Vorauswahl"?

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Zimmertyp: Doppelzimmer Verpflegung: Frühstück Dauer: 13 Tage Reisetermin: 07.11.2019 - 19.11.2019
ab   2'499  CHF pro Person / 13 Tage / inkl. Flug

Abweichende Reiseleistungen

Je nach Termin können einzelne Reiseleistungen abweichen. Die Reisebeschreibung für Ihren Wunschtermin finden Sie im nächsten Schritt bei der Terminauswahl.

Highlights:
  • Besichtigung der Inkastadt Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Besichtigungen in Lima, Cuzco und La Paz


Inklusivleistungen:
  • Flug mit LATAM Airlines Group (Umsteigeverbindung möglich) ab/bis Zürich nach Lima und zurück von Cuzco
  • 1 innersüdamerikanischer Flug mit LATAM Airlines Group
  • Transfers und Rundreise in klimatisierten Reisebussen
  • 11 Übernachtungen in Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer, inkl. Frühstück
  • 3x Lunchpaket oder Mittagessen (Tag 4, 6, 8)
  • Stadtrundfahrten bzw. -besichtigungen in Lima, Cuzco und La Paz
  • Zugfahrt durch das Urubamba-Tal
  • Umfangreiches Besichtigungsprogramm gemäss Reiseverlauf inkl. Eintrittsgeldern
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung


Reiseverlauf:
1.-2. Tag: Anreise. Flug von Zürich nach Lima (Peru).
2. Tag: Lima. Ankunft in Lima und Begrüssung durch Ihre Deutsch sprechende Reiseleitung. Im Anschluss unternehmen Sie eine ca. 3-stündige Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Perus, bei der Sie sowohl das historische Zentrum als auch die modernen Viertel kennenlernen. Sie sehen den Plaza Mayor, der von der Kathedrale und dem Regierungsviertel umgeben ist. Anschliessend besichtigen Sie das Kloster San Francisco mit seiner beeindruckenden Bibliothek und den Katakomben. Ihre Stadtrundfahrt führt Sie ebenfalls in den modernen Stadtteil Miraflores, wo sie an der berühmten Steilküste Limas entlangfahren und den bekannten Park der Liebe sehen. Anschliessend Transfer in Ihr Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Jose Antonio (o. Ä.).
3. Tag: Lima – Arequipa. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Arequipa. Arequipa ist die zweitgrösste Stadt Perus und liegt auf einer Höhe von 2300 m. Im Jahr 2000 wurde die Innenstadt Arequipas zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang. Hierbei besuchen Sie u. a. den Plaza de Armas, welcher an die zweitürmige Kathedrale grenzt. Anschliessend besichtigen Sie das wunderschöne Dominikanerkloster Santa Catalina, wo Sie in die spanische Kolonialzeit Perus zurückversetzt werden. Übernachtung im Hotel Casa Andina Arequipa Classic (o. Ä).
4. Tag: Arequipa – Puno. Ihre Reise führt Sie heute nach Puno. Unterwegs besichtigen Sie die Grabtürme von Sillustani, die Chullpas genannt werden. Sie stammen aus der Präinka- bzw. Inkazeit und befinden sich auf einer Halbinsel am Ufer des Umayo-Sees. Am Mittag erwartet Sie ein Lunchpaket. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Taypikala (o. Ä.).
5. Tag: Puno – Copacabana (Bolivien) – Huatajata. Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Copacabana. Geniessen Sie die Fahrt entlang des tiefblauen Titicacasees. Sie überqueren die Grenze zu Bolivien und besuchen den Wallfahrtsort Copacabana. In der Wallfahrtskirche Copacabana ist die tiefe Frömmigkeit der indianischen Bevölkerung zu spüren. Die Schwarze Madonna lockt jährlich tausende von Gläubigen an. Anschliessend Bootsfahrt auf dem Titicacasee von Copacabana zur Mond- und Sonneninsel. Unterwegs besichtigen Sie den Jungbrunnen und die Inkatreppe, bevor Sie wieder in Copacabana ankommen. Anschliessend Besuch des ethnographischen Museums Andean Roots Eco Village. Weiterfahrt nach Huatajata. Übernachtung im Hotel Casa Inca Utama (o. Ä.).
6. Tag: Huatajata – La Paz. Am Morgen Bootsfahrt durch die engen Schilfkanäle zu den Urus Iruitos und dem nachhaltigen Projekt Quewaya. Dieses fordert die Erhaltung einer über 5000 Jahre alten Kultur und ist ein Sozialprojekt, um das Überleben dieser Kultur zu sichern. Von den Inseln aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Bergkette der Anden. Mittagessen in Inca Utama. Anschliessend Fahrt nach La Paz. Die nächsten 2 Übernachtungen im Hotel Presidente (o. Ä.).
7. Tag: La Paz. Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt durch die koloniale Altstadt von La Paz. Sie sehen das Parlamentsgebäude, die barocke San-Francisco-Kirche, den Präsidentenpalast sowie den Hexenmarkt. Anschliessend fahren Sie in das bizarre Mondtal mit seinen einzigartigen Gesteinsformationen. Hier ragen bizarre Erd- und Steintürme, Säulenpyramiden und Felspilze in den Andenhimmel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
8. Tag: La Paz – Puno (Peru). Heute fahren Sie zurück nach Puno. Auf dem Weg besichtigen Sie die Ruinenstätte von Tiahuanaco mit der Pyramide von Akapana, dem Kalasasaya-Tempel und dem halbunterirdischen Kontiki-Tempel sowie dem berühmten Sonnentor. Im Jahr 2000 wurde die Ruinenstätte von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Anschliessend fahren Sie über die Grenze zurück nach Puno. Übernachtung im Hotel Taypikala (o. Ä.).
9. Tag: Puno – Cuzco. Ihre Reise führt Sie weiter nach Cuzco entlang verträumter Indiodörfer. Sie passieren dabei den La-Raya-Pass mit einer Höhe von 4313 m. Unterwegs besichtigen Sie die Ruinen von Raqchi und das kleine Dorf Andahuaylillas mit der barocken Kolonialkirche San Pedro, welche auch Sixtinische Kapelle der Anden genannt wird. Die nächsten 4 Übernachtungen im Hotel San Agustin Internacional (o. Ä.).
10. Tag: Cuzco. Heute erleben Sie ein weiteres Highlight Ihrer Reise. Früh am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Bus zum Bahnhof von Ollantaytambo. Sie fahren mit dem Zug durch das Urubamba-Tal nach Aguas Calientes. Nach einer kurzen Busfahrt auf den Bergsattel erreichen Sie Machu Picchu, die verlorene Stadt der Inkas. Sie unternehmen eine ca. 2-stündige Besichtigung. Geniessen Sie die faszinierende Atmosphäre der Inkastadt in der spektakulären Andenkulisse. Am Nachmittag Rückfahrt in Ihr Hotel.
11. Tag: Cuzco. Nach dem Frühstück Stadtrundgang durch Cuzco, der Hauptstadt des ehemaligen Inkareiches. Dabei sehen Sie den Platz des Inkareiches mit dem Tempel Coricancha sowie die berühmte Kathedrale, den Plaza de Armas und das Dominikanerkloster Santo Domingo.
12. Tag: Cuzco. Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie Cuzco und die Umgebung auf eigene Faust. Unternehmen Sie z. B. einen fakultativen Ausflug zum Markt von Pisak und den Ruinen von Ollantaytambo. Nirgends in Peru sieht man die Inka-Terrassen so schön wie im Heiligen Tal. Flanieren Sie über den farbenprächtigen Markt von Pisac, wo sich die Bauern und Bewohner der näheren Umgebung heute noch genauso wie vor hundert Jahren treffen, um Ihre Waren anzubieten. Anschliessend geht die Fahrt weiter in Richtung Ollantaytambo. Dort besteigen Sie die imposante Inkastadt, deren Bau nie abgeschlossen wurde. Die Anlage wurde terrassenförmig errichtet und wie bei fast allen Inkabauten sind die Terrassen leicht abschüssig angelegt, um die Bewässerung zu erleichtern. Die Tempelanlage beeindruckt vor allem durch ihre riesigen Steinmonolithen (buchbar vor Ort).
13.-14. Tag: Abreise. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.
14. Tag: Ankunft in Zürich.


Hotelbeschreibung während der Rundreise:
Ausstattung: Réception, teilweise Lift, Restaurant und Bar.
Doppelzimmer: mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Safe sowie teilweise Klimaanlage. Belegung: min./max. 2 Erw.
Einzelzimmer: kleiner. Belegung: min./max. 1 Erw.

Wunschleistungen pro Person/Aufenthalt:
  • Zuschlag Einzelzimmer: SFr. 399.-


Sonstiges:
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Bei Nichterreichen behält sich der Reiseveranstalter vor, die Reise bis 50 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Aufgrund der Höhen sind eine gute Kondition und Gesundheit Voraussetzung für die Reise. Zusatzkosten pro Person (zahlbar vor Ort): Trinkgelder. Persönliche Ausgaben. Einreisebestimmungen für Schweizer Staatsangehörige: Sie benötigen einen noch min. 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass.

Barrierefreiheit ist nicht gewährleistet.

Ob die Reise trotzdem Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte vor Buchung im Service Center.

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Rechtlicher Hinweis

Bitte beachten Sie: Für die Ausschreibungstexte sowie das dargestellte Bildmaterial zeichnet sich alleine der Reiseveranstalter verantwortlich.


Sie benötigen Hilfe?

Unsere hilfsbereiten Kollegen sind täglich von 8.00 - 22.00 Uhr telefonisch unter
0848 / 150160 (SFr. 0.08/min).

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Peru.

Hauptstadt

Lima.

Geographie

Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.

Regierung

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Martín Vizcarra, seit März 2018.

Regierungschef

César Villanueva, seit April 2018.

Elektrizität

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.

Zeitzone

Peru Time: MEZ -6

Pass- und Visabestimmungen

Pass erforderlich Visum erforderlich Rückreiseticket erforderlich
Deutschland Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja Nein Ja
Türkei Ja Nein Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen nicht verlängerbaren Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum 180 Tagen. Dies gilt für alle Besuchszwecke (Tourismus, Geschäftsreisen, Verwandtenbesuch etc.), sofern nicht anders angegeben):

(a) EU-Länder und

(b) Schweiz (nur als Touristen);

(c) Türkei (nur als Touristen).

 

Kosten

Deutschland und Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum: 30 €.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich besitzen und in Deutschland oder Österreich ihren Wohnsitz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum: 33 CHF.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Hinweis: Studentenvisa werden von den konsularischen Vertretungen derzeit nicht ausgestellt.

Visaarten und Kosten

U.a. Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Transitvisum. Einzelheiten von der Botschaft.

Gültigkeit

Touristenvisum: 12 Monate gültig für eine Aufenthaltsdauer von max. 90 Tagen.
Geschäftsvisum: 12 Monate gültig für eine Aufenthaltsdauer von max. 90 Tagen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem selben Flugzeug oder dem nächsten Anschlussflug weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über reservierte Sitzplätze verfügen, benötigen kein Transitvisum. Gültige Reisedokumente und die Bestätigung der Platzreservierung müssen vorgelegt werden.

Persönlich im Konsulat bzw. in der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Postalische Anträge werden nur in Ausnahmefällen bearbeitet.

Antrag erforderlich

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens Monate gültig ist (Bei Beantragung eines Geschäftsvisums in München ist eine Kopie der personenbezogenen Daten ausreichend. Der Reisepass muss dann beim Interview im Original vorgelegt werden.).
(d) Buchungsbestätigung der Rück- oder Weiterreise und Unterkunftsnachweis bzw. Einladung.
(e) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder mit Verrechnungsscheck; auch per Überweisung mit Beleg).
(f) Nachweis, dass der Antragsteller seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat.
(g) Privatreisen: Einladungsschreiben oder Einkommensnachweis.
(h) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(j) Firmenschreiben mit Besuchsanlass und zu besuchenden peruanischen Firmen.

(k) Einladung des Geschäftspartners in Peru.

Bearbeitungsdauer

Unterschiedlich. Auskunft erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Geschäftsreisende aller Nationalitäten benötigen ein Geschäftsvisum und sind in Peru meldepflichtig. Sie müssen sich nach ihrer Ankunft bei der Superintendencia Nacional de Contribuciones (Finanzbehörde) melden.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Gelegentlich muss das Rück- bzw. Weiterflugticket vorgelegt werden. 

Aufenthaltsverlängerung

Touristen- und Geschäftsvisa sind nicht verlängerbar. 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein oder in Begleitung nur eines Elternteils reisende Minderjährige unter 18 Jahren benötigen eine beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/des nicht mitreisenden Elternteils.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Internationaler Impfausweis (erhältlich beim Amtstierarzt) benötigt, der Angaben zum Halter, zur Identität des Tieres und über eine Tollwutimpfungen (mind. 30 Tage alt) enthält und sowohl vom Amtstierarzt als auch von der ihm übergeordneten deutschen, österreichischen oder schweizer Dienststelle (in Berlin ist dies das Standesamt Berlin I) und schließlich vom zuständigen peruanischen Konsulat beglaubigt werden muss. Benötigt wird auch eine amtstierärztliche Bescheinigung, dass das Tier frei von Krankheiten ist, welche ebenfalls den beschriebenen Beglaubigungsweg durchlaufen muss. Eine Quarantäne ist dann in Peru nicht notwendig.

Gesundheitsvorsorge

Vorsichtsmaßnahmen Impfschein erforderlich
Gelbfieber 1  
Cholera 2  
Typhus & Polio 3 -
Malaria 4 -
Essen & Trinken 5 -

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in teuren Privatkliniken mit Europa zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Medizinische Behandlungen müssen sofort bezahlt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als sechs Monate sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Peru.

Achtung:
Die Gelbfieberimpfung ist für das gesamte peruanische Amazonasgebiet vorgeschrieben, der Impfnachweis wird kontrolliert. Bei Nichtbeachtung droht Einreiseverbot, Quarantäne oder Zwangsimpfung.

Hinweis
: Die peruanische Amazonasregion östlich der Anden sowie das Ayacucho-Department im SW (Pavo, Aucarca, El Zancudo) gehören zu den endemischen Gebieten, in denen mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen ist. Impfung bei Reisen ins Landesinnere und vor dem Besuch von Dschungelgebieten in ländlichen Regionen unterhalb einer Höhe von 2300 m wird eine Schutzimpfung dringend empfohlen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Infektionsgebiete befinden sich v.a. in den Departements Amazonas, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cuzco, Huanuco, Ica, Junin, La Libertad, Lambayeque, Lima, Loreto, Madre de Dios, Moquegua, Pasco, Piura, Puno, San Martin, Tacna, Tumbes und Ucayali. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]
Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[4]
Regional kann ein hohes Malariarisiko herrschen. Das betrifft v.a. Ein erhöhtes Risiko besteht in den Grenzgebieten zu Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien (v.a. in Loreto, Madre de Dios, Junin, San Martín und Ayacucho). Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) kommt zu 15%, die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) zu 85 % . Die übrigen Regionen haben ein sehr geringes oder kein Malaria-Risiko. Lima und das Anden-Hochland sind malariafrei.
Ausreichenden Schutz bieten langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. In den Grenzgebieten zu den Nachbarländern empfiehlt sich zusätzlich eine Notfallmedikation.

[5] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Trinkwasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Das Trinkwasser außerhalb der größeren Städte sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.

Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Den Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die landesweit vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Fleckfieber tritt v.a. in den Slums in höheren Lagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Lagen über 2500 m tritt häufiger die gelegentlich auch tödlich endende Höhenkrankheit durch zu schnellen Aufstieg auf. Sie wird meist erst nach 24 Stunden oder später in der Höhe bemerkbar. Symptome sind schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine längere Pause, sollte unter eine Höhe von 2000 m abgestiegen werden.

Durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.

Pest-Fälle wurden aus den Departementen Cajamarca, La Libertad, Lambayeque und Piura gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Amazonasgebiet von Peru kam es nach Bissen von Fledermäusen zu Tollwuterkrankungen mit tödlichem Ausgang bei der einheimischen Bevölkerung dieser entlegenen Gegend. Reisende, die sich länger dort aufhalten, sollten eine Tollwutimpfung in Betracht ziehen.