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Veranstalter dieser Reise ist: Lidl Holidays eine Marke der Lidl Digital International GmbH & Co. KG Lidl Holidays eine Marke der Lidl Digital International GmbH & Co. KG

Veranstalter:
Lidl Holidays eine Marke der Lidl Digital International GmbH & Co. KG , Stiftsbergstr. 1 , D-74172 Neckarsulm

Südamerika - Grosse Rundreise

Peru - Peru - weitere Orte Peru
Buchungscode: LIM2GC
Ihre gewählten Kriterien: Reisende: 2 Erwachsene Anreiseart: Flugreise
Unsere Vorauswahl:

Was bedeutet diese "Unsere Vorauswahl"?

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Zimmertyp: Doppelzimmer Verpflegung: Frühstück Dauer: 17 Tage Reisetermin: 22.04.2019 - 08.05.2019
ab  3'899 CHF pro Person / 17 Tage / inkl. Flug

Abweichende Reiseleistungen

Je nach Termin können einzelne Reiseleistungen abweichen. Die Reisebeschreibung für Ihren Wunschtermin finden Sie im nächsten Schritt bei der Terminauswahl.

Highlights:
  • Keine Mindestteilnehmerzahl
  • Inkl. 6 Stadtrundfahrten
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Wanderung zu den Iguazú-Wasserfälle
  • Ruinenstadt Machu Picchu inkl. Bahnfahrt 1. Klasse


Inklusivleistungen:
  • Flug mit renommierter Fluggesellschaft (Umsteigeverbindung möglich) ab/bis Zürich nach Lima und zurück von Rio de Janeiro
  • 5 innersüdamerikanische Flüge
  • Transfers und Rundreise im klimatisierten Reisebus
  • 15 Übernachtungen in 3- bzw. 4-Sterne-Hotels im Doppelzimmer, inkl. Frühstück
  • Stadtbesichtigungen in Lima, Cuzco, La Paz, Santiago de Chile und Buenos Aires
  • Corcovado (Rio de Janeiro), inkl. Auffahrt mit der Zahnradbahn
  • Zuckerhut (Rio de Janeiro), inkl. Auffahrt mit der Seilbahn
  • Ruinenstadt Machu Picchu inkl. Bahnfahrt 1. Klasse
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Wanderung zu den Iguazú-Wasserfälle
  • Ausreisesteuer Bolivien in Höhe von ca. US$ 25.- (ca. € 21.-)
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung


Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise. Flug von Zürich nach Lima.
2. Tag: Lima (Peru). Ankunft in Lima, Begrüssung durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer in Ihr Hotel. Am frühen Nachmittag erleben Sie die Hauptstadt Perus auf einem Stadtrundgang, bei dem Sie u.a. den Plaza de Armas, die Kathedrale, das Kloster San Francisco sowie das Museum Larco Herrera sehen. Übernachtung im Hotel Jose Antonio (o. Ä.).
3. Tag: Lima–Cuzco. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug von Lima nach Cuzco. Ankunft und Transfer in Ihr Hotel. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Cuzco, dem Zentrum der Inkakultur. Dabei sehen Sie u. a. die berühmte Kathedrale am Plaza de Armas sowie den Platz des Inkareiches mit dem Tempel Coricancha. Die nächsten 3 Übernachtungen im Hotel San Agustin el Dorado (o. Ä.).
4. Tag: Cuzco. Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Auf Wunsch können Sie am Ausflug Heiliges Tal der Inkas teilnehmen (gegen Gebühr, buchbar vor Ort). Dabei erfolgt zunächst die Auffahrt zu den Ruinen von Pisac. Danach besuchen Sie den berühmten Indio-Markt im gleichnamigen Dorf. Auf der Rückfahrt zu Ihrem Hotel besichtigen Sie die präkolumbischen Ruinenstätten von Kenko, Tampu Machay und Sacsayhuamán.  
5. Tag: Cuzco – Machu Picchu – Cuzco. Früh am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Bus zum Bahnhof von Ollantaytambo. Zugfahrt 1. Klasse (Vistadom) durch das Urubamba-Tal nach Aguas Calientes. Nach einer kurzen Busfahrt erreichen Sie die Inkastadt Machu Picchu, die verlorene Stadt der Inkas. Im Anschluss Rückfahrt in Ihr Hotel.
6. Tag: Cuzco – Titicacasee (Bolivien). Heute fahren Sie durch die typischen Andenlandschaften des Altiplano über den La-Raya-Pass, der mit 4319 m der höchste Punkt der Strecke ist, nach Puno auf der peruanischen Seite des Titicacasees. Unterwegs besichtigen Sie das malerische Dorf Andahuaylillas sowie die Ruinen von Raqchi. Übernachtung im Hotel Jose Antonio Puno (o. Ä.).
7. Tag: Titicacasee – Copacabana. Am Morgen erleben Sie einen Bootsausflug zu den schwimmenden Inseln der Uros. Im Anschluss Fahrt nach Copacabana. Diese Stadt liegt in 3812 m Höhe zwischen 2 braunen Felshügeln und bietet einen fantastischen Blick auf den Titicacasee. Sie fahren mit einem Boot zur Sonneninsel, der mythologischen Wiege der Inkakultur. Übernachtung im Hotel Gloria (o. Ä.).
8. Tag: Copacabana – La Paz. Heute geht Ihre Reise weiter nach La Paz, wo Sie eine Stadtrundfahrt unternehmen. Sie sehen den Plaza Murillo, die Kirche San Francisco sowie den Hexenmarkt. Anschliessend fahren Sie in das bizarre Mondtal, das bekannt ist durch die einzigartigen Erosionsformen der Felsen. Übernachtung im Hotel Rey Palace (o. Ä.).
9. Tag: La Paz–Santiago de Chile (Chile). Fahrt zum Flughafen und Flug nach Santiago de Chile. Empfang durch Ihre örtliche Reiseleitung und Transfer in Ihr Hotel. Die nächsten 3 Übernachtungen im Hotel Fundador (o. Ä.).
10. Tag: Santiago de Chile. Santiago de Chile ist eine Stadt der Kontraste, die Metropole besticht durch Bauten im kolonialen Stil neben mordernen Hochhäusern und trendigen Cafés mit den allgegenwärtigen Anden am Stadtrand. Bei einer halbtägigen Stadtrundfahrt sehen Sie den Plaza de Armas, die Kathedrale sowie den Mercado Central. Im Anschluss Auffahrt auf den Berg San Cristóbal mit Panoramablick auf das von den Anden eingerahmte Santiago de Chile.
11. Tag: Santiago de Chile. Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Auf Wunsch können Sie an einem Ganztagesausflug nach Valparaíso teilnehmen (gegen Gebühr, buchbar vor Ort). Die traditionsreiche Stadt Valparaíso beherbergt den ältesten und wichtigsten Hafen Chiles; außerdem residieren hier Kongress und Senat. Nicht umsonst wurde der historische Stadtkern Valparaíso mit seiner Architektur aus der Kolonialzeit von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Anschließend Weiterfahrt zur Besichtigung des Weinguts im Casablanca-Tal.
12. Tag: Santiago de Chile - Buenos Aires (Argentinien). Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Ankunft in Buenos Aires und Transfer in Ihr Hotel. Heute erleben Sie die Geburtsstadt des Tangos hautnah! Während Ihrer Stadtrundfahrt besuchen Sie zunächst den berühmten Plaza de Mayo, den Plaza San Martín sowie das bunte Künstlerviertel La Boca. Abends können Sie eine Tangoshow inkl. Abendessen besuchen (gegen Gebühr, buchbar vor Ort). Die nächsten 2 Übernachtungen im Hotel Boca (o. Ä.).
13. Tag: Buenos Aires. Heute können Sie Buenos Aires selbstständig entdecken. Sie haben die Möglichkeit, an einem Ganztagesausflug in die Pampa zu einer typischen Estancia mit BBQ-Mittagessen und Gaucho-Show teilzunehmen (gegen Gebühr, buchbar vor Ort).
14. Tag: Buenos Aires – Iguazú-Wasserfälle. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Iguazú. Sie wandern heute auf der argentinischen Seite der Wasserfälle. Spaziergang zur Teufelsschlucht, wo zeitweise 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in eine Tiefe von 90 m hinabstürzen. Anschließend Fahrt auf die brasilianische Seite, wo sich Ihr Hotel befindet. Übernachtung im Hotel Viale Cataratas (o. Ä.).
15. Tag: Iguazú–Rio de Janeiro (Brasilien). Sie besuchen heute die imposanten Iguazú-Wasserfälle auf der brasilianischen Seite, von der Sie einen eindrucksvollen Gesamtüberblick auf die herabstürzenden Wassermassen haben. Es handelt sich um die grössten Wasserfälle der Welt. Sie bestehen aus über 300 größeren und kleineren Fällen umgeben von tropischer Flora. Transfer zum Flughafen und Flug nach Rio de Janeiro. Empfang und Transfer zum Hotel. Die nächsten 2 Übernachtungen im Hotel Copacabana Mar. (o. Ä.).
16. Tag: Rio de Janeiro. Heute erleben Sie eine halbtägige Stadtrundfahrt durch die beeindruckende Metropole. Fahrt nach Laranjeiras, von dort mit der Zahnradbahn durch den Tijuca-Wald hinauf zum Corcovado, auf dem das Wahrzeichen der Stadt, die 38 m hohe Christusstatue, steht. Dort ist der Corcovado 710 m hoch und bietet somit einen spektakulären Blick über Rio de Janeiro und die Guanabara-Bucht. Anschliessend geht es entlang des Rodrigo-de-Freitas-Sees bis nach São Conrado. Über die Küstenstrasse Avenida Niemeyer zurück entlang der Strände von Leblon, Ipanema und Copacabana. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, an einer Samba-Show inkl. Abendessen teilzunehmen (gegen Gebühr, buchbar vor Ort).
17. Tag: Abreise. Nachmittags zweiter Teil der Stadtrundfahrt: Mit der Seilbahn geht es hinauf auf den Zuckerhut, dann entlang der Strände Bolafogo, Flamengo und Gloria zum Zentrum mit dem historischen Aquädukt von Lapa, der Kathedrale und den Avenidas Rio Branco und Presidente Vargas. Transfer zum Flughafen und Rückflug von Rio de Janeiro nach Zürich.
18. Tag: Ankunft in Zürich.  


Hotelbeschreibung während der Rundreise:
Lage: teilweise zentral, teilweise in der Region.
Ausstattung: Réception, teilweise Lift, Restaurant und Bar.
Doppelzimmer: mit Bad oder Dusche/WC, TV, Telefon, Safe sowie teilweise Klimaanlage und Internetzugang. Belegung: min./max. 2 Erw.
Einzelzimmer: kleiner. Belegung: min./max. 1 Erw.

Wunschleistungen pro Person/Aufenthalt:
  • Zuschlag Einzelzimmer: SFr. 899.-
  • Zuschlag Halbpension: SFr. 450.-


Sonstiges:
Aufgrund der Höhen sind eine gute Kondition und Gesundheit Voraussetzung für die Reise. Zusatzkosten pro Person (zahlbar vor Ort): Trinkgelder. Persönliche Ausgaben. Einreisebestimmungen für Schweizer Staatsangehörige: Sie benötigen einen noch min. 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass.

Diese Reise ist für Reisende mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

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Rechtlicher Hinweis

Bitte beachten Sie: Für die Ausschreibungstexte sowie das dargestellte Bildmaterial zeichnet sich alleine der Reiseveranstalter verantwortlich.


Sie benötigen Hilfe?

Unsere hilfsbereiten Kollegen sind täglich von 8.00 - 22.00 Uhr telefonisch unter
0848 / 150160 (SFr. 0.08/min).

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Peru.

Hauptstadt

Lima.

Geographie

Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.

Regierung

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Martín Vizcarra, seit März 2018.

Regierungschef

César Villanueva, seit April 2018.

Elektrizität

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.

Zeitzone

Peru Time: MEZ -6

Pass- und Visabestimmungen

Pass erforderlich Visum erforderlich Rückreiseticket erforderlich
Deutschland Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja Nein Ja
Türkei Ja Nein Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen nicht verlängerbaren Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum 180 Tagen. Dies gilt für alle Besuchszwecke (Tourismus, Geschäftsreisen, Verwandtenbesuch etc.), sofern nicht anders angegeben):

(a) EU-Länder und

(b) Schweiz (nur als Touristen);

(c) Türkei (nur als Touristen).

 

Kosten

Deutschland und Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum: 30 €.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich besitzen und in Deutschland oder Österreich ihren Wohnsitz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum: 33 CHF.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Hinweis: Studentenvisa werden von den konsularischen Vertretungen derzeit nicht ausgestellt.

Visaarten und Kosten

U.a. Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Transitvisum. Einzelheiten von der Botschaft.

Gültigkeit

Touristenvisum: 12 Monate gültig für eine Aufenthaltsdauer von max. 90 Tagen.
Geschäftsvisum: 12 Monate gültig für eine Aufenthaltsdauer von max. 90 Tagen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem selben Flugzeug oder dem nächsten Anschlussflug weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über reservierte Sitzplätze verfügen, benötigen kein Transitvisum. Gültige Reisedokumente und die Bestätigung der Platzreservierung müssen vorgelegt werden.

Persönlich im Konsulat bzw. in der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Postalische Anträge werden nur in Ausnahmefällen bearbeitet.

Antrag erforderlich

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens Monate gültig ist (Bei Beantragung eines Geschäftsvisums in München ist eine Kopie der personenbezogenen Daten ausreichend. Der Reisepass muss dann beim Interview im Original vorgelegt werden.).
(d) Buchungsbestätigung der Rück- oder Weiterreise und Unterkunftsnachweis bzw. Einladung.
(e) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder mit Verrechnungsscheck; auch per Überweisung mit Beleg).
(f) Nachweis, dass der Antragsteller seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat.
(g) Privatreisen: Einladungsschreiben oder Einkommensnachweis.
(h) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(j) Firmenschreiben mit Besuchsanlass und zu besuchenden peruanischen Firmen.

(k) Einladung des Geschäftspartners in Peru.

Bearbeitungsdauer

Unterschiedlich. Auskunft erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Geschäftsreisende aller Nationalitäten benötigen ein Geschäftsvisum und sind in Peru meldepflichtig. Sie müssen sich nach ihrer Ankunft bei der Superintendencia Nacional de Contribuciones (Finanzbehörde) melden.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Gelegentlich muss das Rück- bzw. Weiterflugticket vorgelegt werden. 

Aufenthaltsverlängerung

Touristen- und Geschäftsvisa sind nicht verlängerbar. 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein oder in Begleitung nur eines Elternteils reisende Minderjährige unter 18 Jahren benötigen eine beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/des nicht mitreisenden Elternteils.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Internationaler Impfausweis (erhältlich beim Amtstierarzt) benötigt, der Angaben zum Halter, zur Identität des Tieres und über eine Tollwutimpfungen (mind. 30 Tage alt) enthält und sowohl vom Amtstierarzt als auch von der ihm übergeordneten deutschen, österreichischen oder schweizer Dienststelle (in Berlin ist dies das Standesamt Berlin I) und schließlich vom zuständigen peruanischen Konsulat beglaubigt werden muss. Benötigt wird auch eine amtstierärztliche Bescheinigung, dass das Tier frei von Krankheiten ist, welche ebenfalls den beschriebenen Beglaubigungsweg durchlaufen muss. Eine Quarantäne ist dann in Peru nicht notwendig.

Gesundheitsvorsorge

Vorsichtsmaßnahmen Impfschein erforderlich
Gelbfieber 1  
Cholera 2  
Typhus & Polio 3 -
Malaria 4 -
Essen & Trinken 5 -

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in teuren Privatkliniken mit Europa zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Medizinische Behandlungen müssen sofort bezahlt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als sechs Monate sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Peru.

Achtung:
Die Gelbfieberimpfung ist für das gesamte peruanische Amazonasgebiet vorgeschrieben, der Impfnachweis wird kontrolliert. Bei Nichtbeachtung droht Einreiseverbot, Quarantäne oder Zwangsimpfung.

Hinweis
: Die peruanische Amazonasregion östlich der Anden sowie das Ayacucho-Department im SW (Pavo, Aucarca, El Zancudo) gehören zu den endemischen Gebieten, in denen mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen ist. Impfung bei Reisen ins Landesinnere und vor dem Besuch von Dschungelgebieten in ländlichen Regionen unterhalb einer Höhe von 2300 m wird eine Schutzimpfung dringend empfohlen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Infektionsgebiete befinden sich v.a. in den Departements Amazonas, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cuzco, Huanuco, Ica, Junin, La Libertad, Lambayeque, Lima, Loreto, Madre de Dios, Moquegua, Pasco, Piura, Puno, San Martin, Tacna, Tumbes und Ucayali. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]
Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[4]
Regional kann ein hohes Malariarisiko herrschen. Das betrifft v.a. Ein erhöhtes Risiko besteht in den Grenzgebieten zu Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien (v.a. in Loreto, Madre de Dios, Junin, San Martín und Ayacucho). Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) kommt zu 15%, die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) zu 85 % . Die übrigen Regionen haben ein sehr geringes oder kein Malaria-Risiko. Lima und das Anden-Hochland sind malariafrei.
Ausreichenden Schutz bieten langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. In den Grenzgebieten zu den Nachbarländern empfiehlt sich zusätzlich eine Notfallmedikation.

[5] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Trinkwasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Das Trinkwasser außerhalb der größeren Städte sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.

Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Den Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die landesweit vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Fleckfieber tritt v.a. in den Slums in höheren Lagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Lagen über 2500 m tritt häufiger die gelegentlich auch tödlich endende Höhenkrankheit durch zu schnellen Aufstieg auf. Sie wird meist erst nach 24 Stunden oder später in der Höhe bemerkbar. Symptome sind schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine längere Pause, sollte unter eine Höhe von 2000 m abgestiegen werden.

Durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.

Pest-Fälle wurden aus den Departementen Cajamarca, La Libertad, Lambayeque und Piura gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Amazonasgebiet von Peru kam es nach Bissen von Fledermäusen zu Tollwuterkrankungen mit tödlichem Ausgang bei der einheimischen Bevölkerung dieser entlegenen Gegend. Reisende, die sich länger dort aufhalten, sollten eine Tollwutimpfung in Betracht ziehen.